Stella Maris Yachting
Yacht Gisela in Kotor
Im August 2009 bot Stella Maris Yachting Fahrten mit der Motoryacht Gisela ab Kotor an. Kapitän Jan van den Berg holte Gäste am Flughafen Dubrovnik ab und brachte sie zum Hafen in Montenegro; auch die Anreise mit dem Auto war vorgesehen. Die Einschiffung fand gewöhnlich samstags statt, während abweichende Wünsche bei der Buchung abgestimmt wurden. Die damalige Route führte entlang der Adria zwischen Montenegro und Kroatien.
Luxusyacht Gisela der Stella Maris Yachting
Foto: Stella Maris Yachting
Yacht und Crew
Die Gisela war eine dreideckige Motoryacht von 22 Metern Länge.
Drei Gästekabinen mit jeweils eigenem Bad boten Platz für insgesamt sechs Gäste. Salon und Achterdeck dienten als gemeinsame Aufenthaltsbereiche für Erholung und den Blick auf den Sonnenuntergang. Ein zweiter Steuerstand befand sich auf der Flying Bridge. Die dreiköpfige Besatzung um Kapitän van den Berg betreute die Gäste und sprach Deutsch sowie Englisch. Sie war in den damaligen Charterarrangements enthalten.
Die Fahrten waren für sieben oder vierzehn Tage angelegt. An Bord bereitete die Crew die Mahlzeiten zu; Gäste konnten auch in Restaurants an Land essen. Die mehrstündigen Tagesetappen ließen Zeit für Besichtigungen in den Hafenorten. Auf See waren gelegentliche Delfinbeobachtungen möglich.
Von Kotor nach Dalmatien
Als Orte der Route waren Budva und Kotor in Montenegro sowie Dubrovnik, Korčula, Split und Trogir in Kroatien vorgesehen. Die tägliche Fahrtzeit betrug drei bis sechs Stunden; Gäste besprachen ihre Ziele nach der Einschiffung mit der Crew. Die Abfolge verband Küstenfahrt und Aufenthalte an Land. Diese Yachtcharterroute führte zu zwei Städten mit unterschiedlichen historischen Stadtkernen.
Dubrovniks ummauerte Altstadt zählt seit 1979 zum UNESCO-Welterbe. Ihre Baukunst verbindet gotische, Renaissance- und Barockelemente. Trogirs historischer Kern liegt auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo. Die Stadt entwickelte sich vor allem zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert; die Kathedrale des heiligen Laurentius und das Portal von Meister Radovan zählen zu ihren bedeutenden Bauwerken. Diese historischen Orte bildeten prägnante Stationen entlang der damaligen Route.